06.12.2010

Zukunftsmarkt Energieversorgung

Kein Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert wie die Stromversorgung. In Zukunft soll diese noch „grüner“ werden und Deutschland seiner Vorreiterstellung im Bereich der erneuerbaren Energien verteidigen. Ein sinnvoller Plan, der aber zugleich die Netzinfrastruktur vor eine große Herausforderung stellt: (…)

Smarte Lösungen kommen aus Berlin

Das Berliner Softwareunternehmen PSI (…) bietet moderne Softwarelösungen, die dem Anwender dabei helfen, flexibel auf Nachfrageschwankungen zu reagieren und diese zu steuern. Die PSI-Prozesssteuerungslösungen wurden für die Führung große Energienetze und komplexer Produktions- und Logistikprozesse entwickelt. Zu den Kunden zählt u.a. RWE. Der Stromkonzern ist von der Qualität der PSI AG so überzeugt, dass sich RWE schon vor einigen Jahren einen Anteil von 17,7 % des Unternehmens aus strategischen Gesichtspunkten gesichert hat.

Aufgrund seiner Ausnahmestellung konnte PSI seinen Umsatz in den vergangenen Jahren stetig steigern. Die durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR: 2005-2009) lag bei 6%. Aufgrund des steigenden Bedarfs und der Notwendigkeit der Modernisierung der Netzinfrastruktur dürften die Wachstumsraten für die folgenden Jahre anwachsen. Neue Auflagen und Richtlinien werden u.E. zu einem erhöhten Investitionsbedarf bei den Kunden von PSI führen. Darüber hinaus sollte auch das Zusammenwachsen der Strom- und Gasmärkte grenzüberschreitend neue Netzstrukturen schaffen, die wiederum steigende Investitionsausgaben zur Folge haben. Zusätzlich dürften der Bedeutungsgewinn von erneuerbaren Energien sowie deren Einspeisung zusätzliche Umsatzerlöse für PSI generieren. Insbesondere die Staudamm - und Offshore-Thematik könnte kurzfristig ein Trigger für die Aktie sein. (…)

Auszug aus SdK AktionärsReport 2010 / 11, Seiten 26/27